Wir suchen als Akademie den konstruktiven Wettbewerb mit anderen Gestaltungsinstitutionen in Deutschland. Deshalb beteiligen wir uns an entsprechenden Ausschreibungen. Sie helfen bei der Positionsbestimmung und fordern immer wieder den kritischen Umgang mit den eigenen Konzepten und der eigenen Philosophie.

  • 16. Februar 2009: Akademie wird bundesweit erstes Kompetenzzentrum für Handwerksdesign
    Zu einer Drehscheibe für Know-how wird sich die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg in den Jahren 2009 bis 2011 entwickeln. Die Berliner Regierung und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützen den Ausbau der renommierten Bildungseinrichtung der Handwerkskammer für die Region Aachen zum bundesweit ersten Kompetenzzentrum für Handwerksdesign und Gestaltung.

  • 22. Februar 2008: Akademie Gut Rosenberg erhält Weiterbildungspreis
    Für ihr zukunftsweisendes Studienangebot ist die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg ausgezeichnet worden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) verlieh dem renommierten Bildungszentrum der Handwerkskammer für die Region Aachen den "Weiterbildungs-Innovations-Preis" 2008.

Kompetenzzentrum

Akademie wird bundesweit erstes Kompetenzzentrum für Handwerksdesign

Zu einer Drehscheibe für Know-how wird sich die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg in den kommenden drei Jahren entwickeln. Die Berliner Regierung und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützen den Ausbau der renommierten Bildungseinrichtung der Handwerkskammer für die Region Aachen zum bundesweit ersten Kompetenzzentrum für Handwerksdesign und Gestaltung.

In den 25 Jahren ihres Bestehens hat sich die Akademie einen hervorragenden Ruf erworben. Einen Beleg für den hohen Stellenwert ihrer Angebote liefern die Auszeichnungen, mit denen Studenten und Absolventen bedacht worden sind. Sie haben 14 Staatspreise und 20 erste Plätze in Wettbewerben errungen.

"Aus der Anerkennung als Kompetenzzentrum ergeben sich weitreichende Chancen, die wir gezielt nutzen und ausschöpfen werden", unterstreicht Barkey und nennt als grundlegende Ziele: Erweiterung des Bildungsangebotes durch praxisnahe Module, Förderung der Gestaltungskompetenz bei den Betriebsinhabern und Beschäftigten, intensive Beratung in Fragen des Handwerksdesigns und Weitergabe von Fachwissen an Unternehmen.

Für dieses Servicepaket, das im neuen Kompetenzzentrum geschnürt werden soll, besteht ein großer Bedarf. Denn 65 Prozent der Handwerksberufe sind entweder gestaltungsabhängig (z.B. Gold- und Silberschmied, Tischler, Metallbauer, Maler und Lackierer), gestaltungsbezogen (z.B. Anlagenmechaniker SHK) oder gestaltungsnah (z.B. Bäcker und Konditor). Betriebsinhaber und Beschäftigte müssen heute die Grundzüge des Handwerksdesigns beherrschen, wenn sie die individuellen Wünsche anspruchsvoller Kunden erfüllen und im Wettbewerb bestehen wollen.

Ausgangspunkt des Kompetenzzentrums ist der Studiengang "Two in one - Design und Unternehmensführung", der seit 2003 erfolgreich aufgebaut und etabliert worden ist. Er vermittelt den Absolventen eine Doppelqualifikation und ermöglicht ihnen, erfolgreich in die Selbstständigkeit zu starten. Die Fortbildung zum "Handwerksdesigner" oder "Meisterdesigner", die sich großer Beliebtheit erfreut, soll in ein Bachelor-Studium überführt und damit den entsprechenden Abschlüssen im Hochschulbereich gleichgestellt werden.

Einen Mehrwert für Handwerksunternehmen wird das Kompetenzzentrum durch eine Modularisierung der Weiterbildungsangebote schaffen. Ein bis drei Monate dauernde Schulungen sollen Betriebsinhaber in die Lage versetzen, Innovationen hervorzubringen und neue Produkte zu entwickeln. Mit einbezogen in dieses Konzept ist die fachliche Unterstützung durch die beiden Gestaltungsberater der Kammer - zwei von insgesamt drei ausgewiesenen Experten des Handwerks in NRW.

Praxisnahe Lehr- und Lernmodule sollen auch für die Erstausbildung im Handwerk entstehen, um den Jugendlichen in der überbetrieblichen Unterweisung schon Grundlagen in Gestaltung zu vermitteln. Dabei wird das Kompetenzzentrum eng mit Berufsschullehrern und Ausbildungsmeistern kooperieren.

Ferner ist vorgesehen, ein Informationssystem aufzubauen, das Betrieben, Dozenten, Studenten, Meisterschülern und Lehrlingen einen umfassenden Einblick ins Handwerksdesign bieten soll. Grundlage ist eine ständige Beobachtung und Auswertung neuer fachlicher Entwicklungen (Monitoring), aus denen konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Zu den Aufgaben des Kompetenzzentrums gehört nicht zuletzt die Förderung des Dienstleistungsmarketings im Handwerk - vor allem, um angehenden Designerinnen und Designern einen Weg in den Markt zu bahnen.

Bei der Ausgestaltung des Kompetenzzentrums stehen die "Rosenberger" im Übrigen nicht allein. Sie erhalten Unterstützung durch die Unternehmensberater der Kammer, die ihr betriebswirtschaftliches und betriebstechnisches Wissen und ihre Kenntnisse auf dem Gebiet des Technologietransfers einbringen. Zudem pflegen sie den Austausch mit anderen handwerklichen Schulungszentren und den einschlägigen Fachbereichen der RWTH und FH Aachen (Kunstgeschichte, Architektur, Design) und nutzen Synergien auf diesem Wege.

Akademie wird bundesweit erstes Kompetenzzentrum für Handwerksdesign

Weiterbildungspreis

Akademie Gut Rosenberg erhält Weiterbildungspreis

Auszeichnung für zukunftsweisendes Studienkonzept

Für ihr zukunftsweisendes Studienangebot ist die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg ausgezeichnet worden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) verlieh dem renommierten Bildungszentrum den "Weiterbildungs-Innovations-Preis 2008".

Damit würdigt das BIBB die bahnbrechende Konzeption des Studiengangs "Two in one – Design und Unternehmensführung", der seit 2003 angeboten wird und Maßstäbe im Bereich der handwerklichen Aufstiegsqualifizierung setzt. Der sechssemestrige Studiengang knüpft an die beruflichen Erfahrungen junger Handwerkerinnen und Handwerker an und bildet sie projektbezogen weiter. Durch die Verbindung von Handwerksdesign und Betriebsmanagement erwerben die Absolventen eine Doppelqualifikation. Sie lernen, komplexe Gestaltungsaufgaben selbstständig zu lösen, und erhalten das notwendige betriebswirtschaftliche Know-how, um ein Unternehmen erfolgreich zu führen. Gleichzeitig werden sie in die Lage versetzt, sich Marktchancen zu sichern und Kunden zu gewinnen.

Seit Einführung der Doppelqualifikation beginnen die Studiengänge auf Gut Rosenberg mit jeweils 45 Teilnehmern in zwei Klassen. Bundesweit und auch in der Euregio Maas-Rhein hat es sich herumgesprochen, dass die anerkannte Fortbildungsprüfung zum Handwerks- oder Meisterdesigner die Position der Absolventen bei der Gründung oder Übernahme von Betrieben stärkt. Der Preis ist Ansporn, den Studiengang noch weiter auszubauen und verstärkt auch für Handwerker aus Belgien und den Niederlanden zu öffnen.

Der Abschluss als Handwerks- oder Meisterdesigner findet bereits international hohe Anerkennung. So könnten die Rosenberg-Absolventen in Großbritannien und Schweden ein Master-Studium in Design anschließen. Eine gleichwertige Anerkennung wäre auch in Deutschland wünschenswert.