Die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg ist ein Bildungszentrum der Handwerkskammer Aachen. 1985 als Pilotprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Wirtschaft begonnen und seit 1994 in Gut Rosenberg in Aachen-Horbach beheimatet, gehört die Akademie heute zur bundesweiten Spitze der Gestaltungsakademien.

Gut Rosenberg

Der von Wasser umgebene, restaurierte Vierseithof aus dem 13 Jahrhundert in unmittelbarer Nähe Aachens ist der Standort der Akademie. Ein Ort, der kreatives Arbeiten und konzentriertes Studieren fördert.

Die unmittelbare Nachbarschaft zu Belgien und den Niederlanden bietet unseren Studierenden die Möglichkeit vielfältiger Kontakte zu einem bedeutenden Teil der europäischen Designszene.


Philosophie

Das Selbstverständnis der Akademielehre basiert auf der Verantwortung des Entwerfers und Gestalters für die Kultur unseres Alltags. Leitlinien sind dabei der verantwortungsvolle Umgang mit den verwendeten Materialien unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten sowie die Berücksichtigung der individuellen ästhetischen und funktionalen Ansprüche der Benutzer.

Die Akademie versteht sich in der Tradition des Bauhauses, der Werkkunstschulen und Kunstgewerbeschulen. Handwerkliches, praktisches Können und professionelles Entwerfen und Gestalten auf höchstem Niveau bilden im Studium eine Einheit.

Seit vielen Jahren leistet die Akademie Beiträge zu den Diskussionen über das Selbstverständnis und den Stellenwert der handwerklichen Gestaltung im Designumfeld. Unsere Studenten dokumentieren dies durch ihre umfangreiche Teilnahme an regionalen, bundesweiten und internationalen Wettbewerben und Ausstellungen. Unterstützt werden Sie von Dozenten, die auch aktiv an eigenen Projekten arbeiten und zusätzlich als Berater und Juroren engagiert sind.

Kompetenzzentrum

Kompetenzzentrum für Handwerksdesign und Gestaltung

Seit Anfang 2009 ist die Akademie anerkanntes Kompetenzzentrum für Handwerksdesign und Gestaltung, gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Die Förderung diente dazu, praxisnahe Lehr- und Lernmodule für die Erstausbildung im Handwerk zu entwickeln, um Jugendlichen die Grundlagen der Gestaltung zu vermitteln. Außerdem wurden modularisierte Weiterbildungsangebote im Bereich Design für Unternehmen erprobt. Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern wurden intensiviert und eine Informationsdatenbank "Handwerksdesign" aufgebaut. Nicht zuletzt wurden die Erweiterung und Erneuerung der Ausstattung von Werkstätten und Seminarräumen durch das Projekt ermöglicht.

Akademie wird bundesweit erstes Kompetenzzentrum für Handwerksdesign