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Projekt: IGLOOTEL 2014/15
05. - 19.12.2014
Interior Design für das IGLOOTEL
bei Arjeplog Lapland / Schweden
facebook.com/gut.rosenberg

WDR-Beitrag v. 05.01.2015

Panorama Rundgang

Iglus? Für die Rosenberger eine runde Sache

Fotorückblick

Vorbereitungsphase

 

Foto: Iglootel Lapland, Facebook

IGLOOTEL II im Aufbau

Vom 5. bis 19. Dezember 2014 fahren wir wieder nach Schwedisch-Lapland, um das Interieur-Design eines der größten Schneehotels Europas zu realisieren. Durch Gänge sind 17 Iglus miteinander verbunden. Diesmal geht es noch weiter nach Norden, nach Arjeplog, in der Nähe des nördlichen Polarkreises. Der diesjährige Innenausbau des IGLOOTEL steht unter dem Motto „Arktische Völker“.

Im Moment übertragen wir unsere Entwürfe in Originalgröße auf Schablonen. In der Rezeption werden gewaltige Eisschollen scheinbar durch die Bodenplanken brechen und an die Vereisung und den Klimawandel erinnern. Durch das Abschmelzen des Eises werden viele Bodenschätze abbaubar sein und die Arktis wird sich sehr stark verändern. In fünf Schlafiglus werden deshalb große Reliefs von mikroskopischen Strukturen von unterschiedlichen Bodenschätzen zu sehen sein. In den anderen fünf Schlafiglus werden große Reliefs von mikroskopischen Strukturen von verschiedenen Pflanzen eingearbeitet werden, die in der Arktis wachsen oder durch die Klimaerwärmung bald wachsen werden. Im Süden von Grönland gibt es bereits Kartoffeln und die Inuit werden sich in den nächsten Jahren neue Wörter für kommende Vegetation überlegen müssen. In einem anderen Iglu werden die Besucher schemenhaft in einem Film in die Geschichte der arktischen Völker entführt werden. Aufgrund dieser Vergangenheit wird in einem Eventiglu der Artikel 1 der Menschenrechte in großer Inuktitut-Schrift in kreisförmiger Anordnung rund um die Iglu-Wand zu lesen sein. Der flache Sonnenverlauf in Lapland wird sich in der Drehung der umlaufenden Kreise um 66°33' zur senkrechten Achse widerspiegeln. Diese schräge Erdachsendrehung soll auch bei den umlaufenden Ornamenten anderer Iglus zum Einsatz kommen. Die Formen stammen von Mustern arktischer Völker. Die obere Kante wird für den Polarkreis stehen, während die Schrift und die Ornamente darunter in den Süden eindringen. Die arktische Kultur soll so sozusagen den Hotelbesucher aus dem Süden näher gebracht werden. Im Gang wird sich aus der geometrischen Inuktitut-Schrift ein rhythmisches Liniensystem entwickeln.

Über www.facebook.com/gut.rosenberg wollen wir täglich aus Lapland über den Verlauf informieren.

Zum Lappland-Team gehören die folgenden Studenten des 3. und 5. Semesters
Tommy Zuther, Jonathan Henkenhaf, Lukas Spath, Valentin Hubner, Jonas Dühr, Christian Mörkens, Lisa Kirbach, Matthias Tausch, Kerstin Weymans
Josef Forstmaier, Silvien Mettig, Nicolas Geisler, Matthias Wiedwald, Lea Diehl, René Herzogenrath, Benedict Boderius

Dr. phil. Hans Präffcke

Tommy Zuther hat im Rahmen seiner Zwischenprüfung an der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg folgenden Flyer und Broschüre erstellt.