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Handwerksdesign

Grundlage für unsere Gestaltungs- und Entwurfslehre ist die Erkenntnis, dass die Form der Dinge nicht allein aus dem Zweck ihrer Verwendung entsteht. Ihr Selbstverständnis schöpft sie ebenso aus dem verwendeten Material und der Verfahrensweise. Gestalterisches Tun bedeutet, im Zwiegespräch zwischen Herstellung und Zweck zur optimalen Form zu finden.

Handwerkliche Objekte und Produkte besitzen eine ihnen spezifische Formensprache, die sie charakterisiert und auszeichnet. Diese Eigenheit ist der anonymisierten, industriellen Produktwelt fremd und abhanden gekommen.

Je vielfältiger und umfangreicher das Angebot an Techniken und Materialien ist, desto notwendiger ist es, im gestalterischen Studium Fragen zu stellen und die Welt mit neuen Augen zu betrachten. Erst diese Fähigkeit zur Analyse ermöglicht es, die Dinge im Zusammenhang zu sehen und im Entwurfsprozess zur Erfindung und zur Produktentwicklung zu führen.

Mit den Studierenden entwickeln wir Begeisterung und Leidenschaft für gestalterisches Arbeiten. Wir tun dies im Bewusstsein um die Verantwortung für die Kultur der Dinge des Alltags – auch über das jeweilige Gewerk hinaus.