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Unser Anspruch

Das Selbstverständnis der Akademielehre basiert auf der Verantwortung des Entwerfers und Gestalters für die Kultur unseres Alltags. Leitlinien sind dabei der verantwortungsvolle Umgang mit den verwendeten Materialien unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten sowie die Berücksichtigung der individuellen ästhetischen und funktionalen Ansprüche der Benutzer.

Die Form- und Materialsprache zu einer anspruchsvollen und gleichzeitig be-greifbaren Einheit zu bringen, erfordert ein hohes Maß an entwerferischer Konzentration und Disziplin. Eine Disziplin, die im Studium erlernt wird durch das ständige Üben an zunächst kleinen Aufgaben und Problemstellungen, die dann im Laufe des weiteren Studiums eine hohe fachübergreifende Komplexibilität erreichen. Die so im Studium erlangten Kompetenzen erfahren eine abschließende Bestätigung in der Lösung einer umfangreichen Entwurfs- und Ausführungsaufgabe als Diplomarbeit zum Handwerks- oder Meisterdesigner.

Entwurfsarbeit setzt, wenn man diesen Prozess als Verwirklichung von Bildern versteht, eine permanente Schulung der Wahrnehmung voraus. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit einem sportlichen Training. Ein tiefer Bezug zu den Werkstoffen und den entsprechenden Anwendungsverfahren zeichnen den Designer handwerklicher Orientierung aus.

Das hochgesteckte Ziel des Akademiestudiums besteht darin, den Schatz des emotionalen Bezuges, den junge Handwerker/-innen zu Werkstoffen haben, zu heben, ihn durch die sachlich analytischen Notwendigkeiten des Entwerfens zu ergänzen und auf einer höheren kreativen Ebene zu einem persönlichen Stil zu entwickeln; wohl wissend, dass ein Studium lediglich die erste Phase einer lebenslangen Lernentwicklung ist.

Das Team der Akademiedozenten setzt seit fast 25 Jahren alles daran, talentierte junge Menschen zu hervorragenden Gestaltern zu machen. Dabei erwarten wir von den Studenten, die zu uns kommen, Idealismus und Einsatzwillen.
Unser Lehren und Lernen in kleinen Gruppen fördert die Intensität der Auseinandersetzung und die Arbeit im Team, verlangt dabei allerdings ein hohes Maß an sozialem Verhalten aller Beteiligten.
So lässt sich aus den unterschiedlichen Ansätzen der verschiedenen Berufe der Studierenden der Elan schöpfen, gemeinsam mit den Lehrenden Grenzen zu überschreiten,  Leidenschaft für gestalterisches Tun zu entwickeln und Begeisterung für die Suche nach neuen Wegen zu wecken. Die besondere Atmosphäre in den historischen Gemäuern des Studienortes Gut Rosenberg trägt ein Übriges zur optimalen Lernsituation bei.

Die Akademie leistet seit vielen Jahren Beiträge zu den Diskussionen über das Selbstverständnis und den Stellenwert der handwerklichen Gestaltung und des Handwerksdesigns. Unsere Studenten tun dies vor allem durch ihre umfangreiche Teilnahme an Wettbewerben und Ausstellungen. Sie werden dabei von unseren Dozenten unterstützt, die sich darüber hinaus durch eigene entwerferische Tätigkeiten sowie als Berater und Juroren engagieren.

International erweckt in jüngster Zeit zunehmend das Zusammenwirken von handwerklichem Können und künstlerischer Vision neue Aufmerksamkeit. Diese Neocraft-Bewegung, das heißt die Grenzüberschreitung zwischen freier und angewandter Kunst, gewinnt auch für das Handwerk insofern zunehmend an Bedeutung, als der Handwerksdesigner genau diese Schnittstelle besetzt.