Anna Kalawrytinos

Jean Paré



Anna Kalawrytinos

ECHORA

Schmuck findet in der Bewegung des Körpers statt. Das Präsentationsobjekt für Ketten und Colliers gibt dieser Lebendigkeit Raum. ECHORA, abgeleitet aus der menschlichen Anatomie, ist ein Torso aus offenem Gestell, teils von Stoff verdeckt. Im Wechsel von Verbergung und Offenheit entsteht eine Unschärfe, wie die eines vorbeigehenden Körpers. Das Paradox: Der Schmuck spielt die Hauptrolle, bleibt aber passiv – getragen statt tragend. Aktiv ist das Präsentationsobjekt mit der Dynamik des ersetzten Körpers und gleichzeitig als statischer Träger. Diese Spannung erzeugt die Unschärfe der Bewegung, die dem Schmuck seine Lebendigkeit zurückgibt.

Jean Paré